Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Wettbewerb 'Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen' wird im Projekt Beyond School in den Profilen „Körperbildung, Stressbewältigung und Entspannung" ein akademisches CAS-Weiterbildungssystem (Certificate of Advanced Studies) entwickelt und getestet.

Das CAS-Weiterbildungssystem umfasst 12 Weiterbildungen, die in vier CAS-Module zusammengefasst sind. Aufbauend auf das CAS-System wird ggf. ein DAS-System und ein berufsbegleitendes Masterstudium angeboten - eine Implementierung der Masterebene ist allerdings erst nach Abschluss des BMBF-Projekts ab August 2020 angedacht.

Einen Überblick zum CAS-Weiterbildungssystem finden Sie hier.

Materialien zu den folgenden Akademischen Weiterbildungsangeboten finden Sie hier.

 

Akademische Weiterbildungsangebote


CAS I – Körperbildung

Achtsamkeit mit Schwerpunkt Körper-Achtsamkeit

Faszien als Sinnesorgan in Theorie und Praxis

SeKA-Cardio

 

CAS II – Entspannung A

Progressive Muskelrelaxation in Theorie und Praxis

Autogenes Training

Stressmanagement

 

CAS III – Entspannung B

Yoga in Theorie und Praxis

Yoga Meditation

Settings und Zielgruppen für komplexe Entspannungsmethoden

 

CAS IV – Coaching

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)*

Coaching Konzept*

Gesundheitskompetenzen für Führungskräfte*

 


 * in Bearbeitung

 

Zielgruppe

Das zu entwickelnde CAS-Weiterbildungssystem basiert auf einer E-Learning-Struktur mit dem Ziel, Menschen mit beruflicher Vorqualifikation wie auch mit zeitlich begrenzten Ressourcen (Beruf, Familie, etc.) die Möglichkeit zu bieten, sich einzelne Inhalte über ein Selbststudium (Distance-Learning-Einheiten) anzueignen, um diese in außerhochschulisch-professionelle Kontexte zu implementieren, aber auch erste Schritte in Richtung eines Studiums zu gehen.

Lernende können sich durch das Prinzip der Selbstinstruktivität unabhängig von Ort und Zeit, teils einzeln oder teils in Gruppen selbsttätig Kompetenzen anhand bereitgestellter Inhalte erarbeiten. Die entwickelte Selbstlernarchitektur besteht i.d.R. aus mehreren Modulen: Zunächst wird auf eine präzise, detaillierte und dennoch klare Sprache der Programminhalte (z.B. Anleitung von Körperachtsamkeits-Techniken) geachtet. Zugleich werden die Schlüsselbewegungen wie auch die Haltungen, beispielsweise im Yoga (hier ein Beispiel aus Yoga-Prävention), mit Bildmaterial verdeutlicht. Lesen und Sehen werden wiederum bei einfachen Programmen durch angeleitete Audio-Dateien ergänzt (hier ein Beispiel aus unserem Atemtraining). Darüber hinaus werden bei komplexeren Themen die Inhalte in Film und Ton vermittelt und in Echtzeit präsentiert, sodass 1:1 mitgeübt werden kann (hier ein Beispiel aus Yoga-Prävention). Nicht zuletzt können Programme und Übungen mit Unterstützung von App-Technologien überall und jederzeit genutzt werden. Hier erfolgt eine Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut München (Lern-App – Inhalte sind über die iAcademy-App für Studierende nutzbar). Neben den oben angeführten Distance-Learning Modulen sind übliche Formate wie etwa Vorlesungen im Rahmen des Blended-Learnings (hier ein Beispiel aus einer Veranstaltung zur Sportpsychologie) sowie Lernportale (hier ein Beispiel aus dem Lernkarteikartensystem Anatomie & Physiologie) entwickelt und getestet worden.

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